Dienstag , 24 November 2020
Home » Ratgeber » Dachbox – ein sicherer Begleiter!

Dachbox – ein sicherer Begleiter!

Eine Dachbox sorgt für zusätzlichen Laderaum auf dem Autodach und ist eine ideale Lösung für Platzprobleme im eigenen Fahrzeug. Auf dem Markt herrscht eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Modellen, die sich nicht nur im Preis, sondern auch in der Qualität von einander unterscheiden. Wichtige Kriterien für eine gute Dachbox sind neben dem Volumen auch der Sicherheitsfaktor sowie die Bedienbarkeit. Auch beim Kauf einer Dachbox sollten Sie einige Punkte beachten.

Wo liegt der Unterschied zwischen den Dachboxen?

Zwar herrschen für Dachboxen unterschiedliche Bezeichnungen, wie unter anderem Dachkoffer, Jetbag, Skibox und Co, jedoch ist prinzipiell immer das gleiche Produkt gemeint: Nämlich ein Behälter, der auf dem Autodach montiert werden kann und separaten Stauraum bietet.

Allerdings sind alle Dachboxen keineswegs gleich, denn sie unterscheiden sich in einer Reihe von Faktoren:

  • Der wichtigste Punkt ist dabei sicherlich das Volumen des Produkts. So fallen beispielsweise unter die Bezeichnung Jetbag alle Varianten, deren Platzangebot im Durchschnitt zwischen 300 und 700 Liter Ladevolumen umfasst.
  • Darüber hinaus unterscheiden sich die Dachboxen auch in der maximalen Zuladung sowie in ihrem Eigengewicht.
  • Dachboxen sind in unterschiedlichen Farben und Formen erhältlich, sodass sie individuell an das eigene Fahrzeug angepasst werden können.
  • Ebenfalls ein Unterscheidungsmerkmal ist die Qualität der Verarbeitung und die in der Produktion verwendeten Materialien. Hierbei ist unter anderem die Qualität der Sicherheitsmerkmale, wie beispielsweise den Halterungen und Verschlüssen, von großer Bedeutung.

Dachboxen

Kompatibilität zwischen Fahrzeug und Dachbox

Bevor es zum eigentlichen Kauf einer Dachbox kommt, sollte zuerst das eigene Fahrzeug begutachtet werden, um festzustellen, welche Arten von Boxen überhaupt geeignet sind.

  1. Hierbei ist in erster Linie die zugelassene Dachlast von Bedeutung, da sie bestimmt, wie viel Gewicht auf dem Dach transportiert werden darf. Einige Fahrzeugtypen, wie zum Beispiel Sportwagen, Kleinstwagen und Cabriolets, besitzen häufig sogar gar keine Zulassung für Ladung auf dem Dach. Auskunft über die jeweiligen Zulassungen finden Sie in der Regel im Bordbuch oder dem Fahrzeugschein ihres Kraftfahrzeuges. Durchschnittlich liegen die gängigen Dachboxen mit ihrem Eigengewicht zwischen 11 und 26 Kilogramm. Zusätzlich muss das Gewicht der Ladung auf das Eigengewicht addiert werden, um das Gesamtgewicht zu erhalten.
  2. Auch  die Breite sowie Länge sollte zu den Abmessungen des eigenen Autos passen und nicht zu weit überstehen. Beispielsweise haben Limousinen und Coupes für gewöhnlich kleinere Dachflächen als SUVs oder Kombis.
Als Faustregel gilt: Die Dachbox sollte in keinem Fall das Fahrzeug nach hinten überragen, sodass die Heckklappe immer vollständig geöffnet werden kann. Darüber hinaus sollte – im besten Fall – die Box auch vorne nicht überstehen und mit der Windschutzscheibe bündig abschließen.

Auf diese Weise ist die Beeinträchtigung der Aerodynamik durch die Box minimal und verhindert überhöhten Kraftstoffverbrauch sowie störende Windgeräusche. Viele Ladungen sind allerdings übermäßig lang und bieten keine Möglichkeit für eine proportional angepasste Dachbox, sodass sie unweigerlich über die Dachfläche hinausragen. In diesen Fällen müssen die Nebenwirkungen leider hingenommen werden. Bei einer besonders langen Ladung sollte aber immer ein besonderes Augenmerk auf das Gewicht und die zulässige Traglast gelegt werden.

Das ist beim Kauf zu beachten

Die Wahl der Dachbox sollte primär von Ihren persönlichen Anforderungen, wie Größe, Dachlast und Transportzweck, abhängig sein und dem entsprechend ausgewählt werden.

So spielt es eine bedeutende Rolle, welche Art von Ladung mit der Box transportiert werden soll. Je nach Ladungsart müssen die Produkte bestimmte Kriterien erfüllen und zum Beispiel eine gewisse Mindesthöhe haben. Häufig werden die Transportboxen beispielsweise für die Unterbringungen von Ski verwendet, die durchschnittlich 1,75 Meter lang sind und eine entsprechende Länge der Box benötigen.

Ein weiterer Entscheidungspunkt ist die Gesamthöhe des Fahrzeuges inklusive montierter Dachbox. So ist es sehr ärgerlich, wenn das Auto mit angebrachter Dachbox nicht mehr in die Garage passt und vor jedem Einfahren die Box abmontiert werden muss. Sollte die Dachbox nicht das einzige Gepäckstück sein, das auf dem Dach transportiert werden soll und beispielsweise Fahrradträger oder Surfbretter ebenfalls auf das Autodach müssen, so ist die Breite und das Gewicht der Box beim Kauf zu berücksichtigen.

Ein nützlicher Wert ist die Differenz zwischen Traversenbreite und der Breite der Dachbox. Das Ergebnis bietet einen Aufschluss darüber, wie viel Platz für weiteres Gepäck übrig bleibt.

Ein weiteres Kaufkriterium ist die Bedienbarkeit und der Schwierigkeitsgrad der Montage. Sollten Sie großen Wert auf Komfort legen, so sind Ausführungen zu empfehlen, die über Schnellverschlüsse und eine einfache Montage verfügen. Einen ausgiebigen Test von einzelnen Dachbox-Modellen finden Sie auf Dachbox-test.net. Die Seite bietet eine sehr gute Übersicht der verschiedenen Modelle.

Tipps zu Dachboxen

Ladung und Fahrverhalten – Das ist bei der Fahrt zu berücksichtigen!

Das Fahrverhalten eines Fahrzeugs ist eng mit dem Ladungsverhältnis verknüpft, sodass sich das zusätzliche Gewicht deutlich auf das Handling sowie den Verbrauch des Autos auswirken kann. Um diese Einflussfaktoren so gering wie möglich zu halten, sollte immer eine günstige Verteilung der Last vorliegen. Hierbei ist eine Dachbox insofern eine gute Wahl, da sich das Gewicht auf dem Dach verhältnismäßig wenig auf das Fahrverhalten beim Bremsen oder in Kurven auswirkt. Da sich aber auch eine gut verteilte Ladung auf das Fahren auswirkt, sind die Dachboxen von den Herstellern mit einer empfohlenen Geschwindigkeit von maximal 130 km/h gekennzeichnet. Beim Einhalten dieser Empfehlung bleibt auch der, durch die Dachbox verursachte, Mehrfahrbrauch an Kraftstoff gering und Störgeräusche werden vermieden. Um Beschädigungen zu verhindern, sollte die Ladung im inneren der Box mit Haltegurten fixiert werden, damit sie nicht verrutschen kann. Grundsätzlich gilt, dass schwere Gegenstände besser im Inneren des Fahrzeuges anstatt auf dem Dach transportiert werden, da Ladungen mit viel Gewicht den Schwerpunkt des Fahrzeuges beeinflussen und dieser möglichst niedrig liegen sollte. Informationen zu weiteren Gefahren finden Sie hier.

ADAC Test: Dachboxen

Bilder:
Dachboxen – Urheberrecht: kaczor58 / 123RF Stockfoto
Dachbox – Urheberrecht: chrisrt / 123RF Stockfoto

About Peggy

Reiseverrückt, offen für fremde Kulturen und neue Eindrücke und natürlich kulinarischen Genüssen.

Check Also

Familienurlaub

Der Urlaub – endlich Zeit für die Familie!

Sponsored Post Das ganze Jahr über haben Sie auf ihn gewartet. Ihn herbeigesehnt und sich ...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.